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Donnerstag, 29. Januar 2015

Die MEYER WERFT hat Geburtstag

Seit 220 Jahren bauen wir in Papenburg Schiffe  

Die MEYER WERFT feiert Geburtstag: Am 28. Januar 2015 jährte sich die Gründung der Werft in Papenburg an der Ems zum 220. Mal. Im Januar 1795 wurde die Werft als Thurm Werft von Willm Rolf Meyer am Papenburger Hauptkanal gegründet. Heute ist die Werft in der sechsten und siebten Generation im Familienbesitz und wird von den Geschäftsführern Bernard Meyer, Dr. Jan Meyer sowie Lambert Kruse geführt.

In den Anfangsjahren baute die Werft Segelschiffe aus Holz. Bereits früh zeigte die Werft Pioniergeist und begann als einzige Schiffswerft in der Region Schiffe aus Eisen und mit Dampfmaschinen zu bauen. Der Raddampfer Triton war 1874 das erste Schiff dieser Art. Zu dieser Zeit leitete Joseph Lambert Meyer in der dritten Generation das Familienunternehmen.

Pionierleistung in Afrika


Im Jahr 1913 schaffte das Unternehmen mit dem Bau der Graf Goetzen eine weitere Pionierleistung. Dieses Kombi- Schiff für Passagiere und Fracht wurde nach dem Bau in seine Einzelteile zerlegt, in Kisten verpackt, an den Tanganyikasee im heutigen Tansania transportiert und dort wieder zusammengesetzt. Bis heute ist es dort im Einsatz und lieferte Stoff für zahlreiche Legenden, die in zahlreichen Bücher und Filmen verarbeitet wurden.

Die beiden Weltkriege sowie die Wirtschaftskrise führten die Werft in eine schwierige Zeit. Aufgrund der früheren Entscheidung gegen den Bau von Marineschiffen, konnte die Werft den Wiederaufbau erfolgreich gestalten. Mit dem Feuerschiff Elbe 1 (Bürgermeister O`swald) konnte 1948 ein Neubau abgeliefert werden, der eine neun Jahre lange Bauzeit mit vielen Unterbrechungen hinter sich hatte.


International seit mehr als 60 Jahren


In der Nachkriegszeit konzentrierte sich Joseph-Franz Meyer bereits auf internationale Märkte wie beispielsweise Indonesien. Viele Passagierschiffe für den südostasiatischen Inselstaat waren Resultat dieser Partnerschaft. Zudem war der Bau vieler Fähren für skandinavische Reedereien als auch der Einstieg in den Gastankermarkt ein Verdienst von Joseph-Franz Meyer. Und wiederum war es ein ungewöhnlicher und mutiger Schritt, der 1973/74 die Weiterentwicklung des Unternehmens maßgeblich beeinflusste: Mitten im Kalten Krieg nahm die Werft den Auftrag zum Bau von sechs Gastankern für die damalige Sowjetunion an – und gleichzeitig baute sie die dazu erforderliche neue Werft am Stadtrand Papenburgs direkt an der Ems auf.

Mit der neuen Kompaktwerft am heutigen Standort und dem erfolgreichen Einstieg in den Kreuzfahrtmarkt zu Beginn der 80er Jahre begann die heute bekannte Entwicklung zu einem der führenden europäischen Schiffbauunternehmen. In zahlreichen Investitionsschritten gelang es dem mittelständischen Unternehmen stetig die Werftanlagen und das Know-how der Mitarbeiter kontinuierlich weiter zu entwickeln. Mit zwei großen Baudockhallen, einem innovativen Laser- und Rohrzentrum sowie einer großen und hochspezialisierten Lieferantenstruktur konnte die Werft ihre Marktstellung etablieren.

Einstieg in den Kreuzfahrtschiffbau


Die Homeric war 1986 das erste anspruchsvolle Großprojekt im Kreuzfahrtmarkt, das die Papenburger MEYER WERFT fertigstellte. Mit diesem Schiff erfolgte eine zentrale Weichenstellung der jüngeren Vergangenheit. Der anhaltende Boom im Kreuzfahrtmarkt tat seinen Teil dazu. Der Standort an der Ems, der auch manchmal kontroverse Diskussionen lieferte, war offenkundig ein richtiger Standort, um erfolgreich Kreuzfahrt- und andere Spezialschiffe zu bauen. Die Quantum of the Seas sowie das neue Forschungsschiff Sonne sind die jüngsten Beispiele für die technischen und logistischen Leistungen des Unternehmens.

Heute ist das Familienunternehmen mit seinen drei Standorten in Papenburg, in Rostock-Warnemünde und in Turku erfolgreich. In Rostock wurde nach der Übernahme 1997 erfolgreich das Segment Flusskreuzfahrt etabliert und in Turku wird aktuell an neuen Kreuzfahrtschiffen sowie innovativen Fährschiffen gearbeitet.



Weitere Informationen zur umfangreichen Unternehmensgeschichte finden Sie online auf www.meyerwerft.de -> Werft -> Unternehmensgeschichte
Darüber hinaus bietet das Besucherzentrum der MEYER WERFT, das im März 2015 als neues Schiffbauerlebniszentrum wieder eröffnet wird, mehr Einblicke in die Unternehmens- und Familiengeschichte.

Freitag, 19. Dezember 2014

Fantastisches Festival mit den Fantastischen Vier

Gerade freuten wir uns noch über ein ausverkauftes NDR2 Papenburg Festival 2014 und nun freuen wir uns darüber, das NDR2 Papenburg Festival 2015 ankündigen zu können:

Am Sonnabend, 5. September 2015, kommt NDR 2 wieder nach Papenburg. Vier Stars für das Festival sind bereits bestätigt. Die Fantastischen Vier, Rea Garvey, Mark Forster und Johannes Oerding werden das Gelände an der MEYER WERFT rocken. Ein weiterer Act kommt noch hinzu. Tickets für das NDR 2 Papenburg Festival 2015 sind ab sofort für 28 Euro plus Gebühren im Vorverkauf erhältlich. Veranstalter ist Hannover Concerts.

Mehr als vier Millionen verkaufte Tonträger und fünf Nummer-Eins-Alben: Die Fantastischen Vier gehören seit 25 Jahren zur Spitze der deutschen Musikszene. Auch ihr aktuelles Album, „Rekord“, stieg sofort auf Platz eins der Charts. Mit Hits wie „Sie ist weg“, „Populär“, „MfG – Mit freundlichen Grüßen“, „Troy“ und „25“ werden sie das Veranstaltungsgelände vor der beeindruckenden Kulisse des Kreuzfahrers „Norwegian Escape“ zum Beben bringen.


 
Schon mit seiner Ex-Band Reamonn schuf Rea Garvey internationale Hits wie „Supergirl“, „Promise (You & Me)“, „Tonight“ und „Through The Eyes Of A Child“. Seit drei Jahren stürmt der gebürtige Ire als Solo-Künstler die Charts. „Can’t Stand The Silence“ und „Pride“ heißen seine Alben. In Papenburg stehen sowohl ältere Stücke als auch neue Hits wie „Can’t Say No“ und „Oh My Love“ auf dem Programm.

Der Hit „Au Revoir“ machte Mark Forster zum Shootingstar des Jahres. Gleich dreimal erhielt der Song eine Gold-Auszeichnung. Schon mit seinem Debüt-Album „Karton“ feierte der 30-Jährige Chart-Erfolge, mit dem Nachfolger „Bauch und Kopf“ gelang ihm schließlich der endgültige Durchbruch.

Auf eine Live-Show der Extraklasse können sich die Festivalbesucher bei Johannes Oerding – dem Udo Lindenberg einst eine „Goldkehle“ attestierte – freuen. Gemeinsam mit seiner Band bringt er pure Energie auf die Bühne – und natürlich die Hits aus seinen Alben „Erste Wahl“, „Boxer“, „Für immer ab jetzt“ und „Alles brennt“, das Ende Januar 2015 erscheint.

Das NDR 2 Papenburg Festival fand 2002 zum ersten Mal statt. NDR 2 konnte im Laufe der Jahre erfolgreiche Künstler wie Sunrise Avenue, die Scorpions, Simple Minds und Meat Loaf für die Veranstaltung gewinnen.

Einlass auf das Festivalgelände ist am Sonnabend, 5. September, um 14.00 Uhr. Beginn ist um 15 Uhr. Die Tickets kosten 28 Euro zuzüglich Gebühren und sind unter (0511) 12 12 33 33 oder (01805) 11 77 50 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen), bei Nord-West Ticket, Papenburg Touristik und online unter www.hannover-concerts.de erhältlich. Weiterhin sind Tickets in den Geschäftsstellen der Sparkasse Emsland und der Neuen Osnabrücker Zeitung erhältlich.

Mittwoch, 27. August 2014

Karten für ausverkauftes Festival

Schnelligkeit ist gefragt!


In weniger als zwei Wochen hat das Warten ein Ende und das NDR 2 Papenburg Festival startet am sechsten September zum siebten Mal auf dem Gelände vor der MEYER WERFT! Schon seit über 6 Monaten ist das Festival restlos ausverkauft. Wenn Sie bisher nicht zu den rund 25.000 glücklichen Musikfans gehören, die Karten erwerben konnten, ist hier die letzte Chance: Wir verlosen fünf mal zwei Karten für Sie und eine Begleitperson.

Einfach bis zum 2. September um 12:00 Uhr eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Postanschrift* an info@meyerwerft.de schicken. Verraten Sie uns außerdem, warum genau Sie die Karten gewinnen möchten. Wir freuen uns über viele Teilnehmer und wünschen viel Glück!


NDR 2 Papenburg Festival 2012

Vier Top-Acts machen das Festival beliebt wie nie: Sunrise Avenue, The BossHoss, Bosse und Revolverheld werden die Menge vor der Kulisse des Kreuzfahrtriesen „Quantum of the Seas“ zum Jubeln bringen. Als Special Guest eröffnet Wingenfelder das Event.
Das Festival wird von Hannover Concerts veranstaltet und beginnt um 15:00 Uhr. Ab 14:00 Uhr ist das Gelände geöffnet und lädt zum Einstimmen auf das Festival ein.

*Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Nach dem Ende des Gewinnspiels werden die Daten umgehend gelöscht.

Montag, 11. August 2014

Wetter durchkreuzt Pläne zum Ausdocken

Derzeit entsteht bei uns das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Quantum of the Seas. Noch befindet sich der Ozeanriese jedoch wetterbedingt im Baudock der Werft.



Ursprünglich geplanter Termin zum Ausdocken war bereits Samstag, der 9. August – genau: Geplant. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Das Ausdocken musste aufgrund von Windböen und Gewittermeldungen auf den darauf folgenden Dienstag verschoben werden. Bei einem Blick auf die Wetterprognose wird deutlich, dass auch dieser Termin schwer zu realisieren ist. Starker Wind erschwert vor allem das Bewegen zweier Schwimmteile der Anthem of the Seas, dem Schwesterschiff der Quantum of the Seas.

Leider müssen unsere Besucher, die das Ausdocken vor Ort miterleben möchten, unter den schwierigen Prognosen leiden. Um Enttäuschungen bei unnötiger Anreise zu vermeiden, bemühen wir uns, die Termine anhand der Wettervorhersagen zu planen und Verzögerungen rechtzeitig öffentlich zu machen. Kurzfristige zeitliche Verzögerungen treten jedoch immer dann auf, wenn die Sicherheit unserer Schiffe aufgrund des Wetters nicht mehr gewährleistet werden kann.

Dienstag heißt es dann hoffentlich: Leien los! – Allerdings ist auch dieser Termin vorbehalten von Wind und Wetter.

Zunächst geht es für die Quatum of the Seas nur bis zum Ausrüstungskai der Werft. Bis zur Emsüberführung Richtung Nordsee, die für Mitte September geplant ist, liegt die Quantum of the Seas dann im Werfthafen und kann zumindest von außen von den Besuchern bestaunt werden.

In das frei werdende Baudock werden die beiden Schwimmteile der Anthem of the Seas, verlegt. Sie wird bereits im April nächsten Jahres an die Reederei Royal Caribbean International übergeben. 

Freitag, 18. Juli 2014

Zwei neue Ozeanriesen

Frühjahr 2018 und Herbst 2019 – das sind die geplanten Ablieferungstermine für zwei von der Reederei Norwegian Cruise Line in Auftrag gegebenen Kreuzfahrtschiffe. Damit hat der Standort Papenburg bis in das Jahr 2019 Beschäftigung.

Die Schiffe werden die Breakaway Plus-Klasse ergänzen, für die die Meyer Werft zurzeit bereits die ersten beiden Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von 324 Metern und einer Breite von 41,4 Metern baut – die Norwegian Escape und ihr Schwesterschiff, die Norwegian Bliss.

Computeranimation der Schiffsklasse für Norwegian Cruise Line

Der Bau der Norwegian Escape startete im März und wird im Herbst 2015 mit der Ablieferung beendet sein. Ab dem 14. November 2015 bereist sie dann ganzjährig ab Miami für jeweils sieben Nächte die östliche Karibik. Das Schwesterschiff wird im Frühjahr 2017 abgeliefert. Sowohl die auf der Meyer Werft in Bau befindlichen, als auch die in Auftrag gegebenen Ozeanriesen bieten 4200 Passagieren Platz. Mit speziellen Abgasreinigungssystemen, den Scrubbern, sind die Kreuzfahrtschiffe besonders modern und umweltfreundlich. Bei der Namensfindung waren die Facebook-Fans der Reederei gefragt: Aus einer Liste von zehn Vorschlägen wählten sie ihre Favoriten aus.

Die Breakaway Plus-Klasse umfasst mit den neuen Aufträgen damit vier Kreuzfahrtschiffe. „Wir freuen uns sehr über das anhaltende Vertrauen, das Norwegian Cruise Line uns beim Ausbau ihrer Flotte entgegenbringt“, so Bernard Meyer.

Die Reederei Norwegian Cruise Line verfolgt das so genannte Freestyle Cruising. Ein Konzept, das den Passagieren durch ein breites Angebot an Kabinen, Restaurants sowie Sport- und Unterhaltung viel Freiraum bei der Gestaltung ihres Tagesablaufs lässt.

Dienstag, 15. Juli 2014

"Schwimmendes Wunderwerk"

Das Forschungsschiff SONNE – von der Bundeskanzlerin liebevoll als „schwimmendes Wunderwerk“ bezeichnet – ist nach 20-monatiger Bauzeit auf unserer Werft bald bereit für den Einsatz in der Forschung. Ehe es für die SONNE im Januar 2015 zu ersten Forschungsfahrten in den Indischen und Pazifischen Ozean geht, liegen noch einige Tests und Erprobungsfahrten an.


"Wir haben noch sehr wenig Ahnung, was uns in der Tiefsee erwartet", so Karin Lochte, Vorsitzende des Konsortiums Deutsche Meeresforschung. Um die Tiefsee näher zu erforschen, bietet das Forschungsschiff neben einer 35-köpfigen Besatzung 40 Wissenschaftlern Platz. Sie können mit der SONNE, als eines der weltweit modernsten Instrumente, den Einfluss der Meere auf unserer Klima untersuchen. Außerdem trägt das Forschungsschiff dazu bei, Forschungsfragen rund um die Themen Klimawandel und Versorgung mit marinen Rohstoffen zu beantworten.

Die SONNE wurde am 11. Juli von Angela Merkel in Rostock-Warnemünde getauft und löst ihren 44 Jahre alten Vorgänger ab. An der Taufe nahmen weitere rund 300 Gäste aus Politik und Gesellschaft teil. Mit dem Heimathafen Wilhelmshaven hat die SONNE als erstes Forschungsschiff eine niedersächsische Heimat.