Mittwoch, 27. Februar 2013

Premiere für die Norwegian Breakaway

Mit dem Brennstart im September 2011 hat der Bau der Norwegian Breakaway begonnen. Gestern dann, nur 17 Monate nach Baubeginn, hatte der neue Luxusliner Premiere. Langsam und erhaben bewegte sich das Schiff aus dem überdachten Baudock der Werft, um sich schließlich in voller Größe zu präsentieren.


Und nicht nur für die Norwegian Breakaway war es eine Premiere, sondern auch für die MEYER WERFT. Denn als erstes Schiff hat ein neuer Luxusliner das große Baudock II mit dem Bug voran verlassen. Damit zeigte die Norwegian Breakaway auch gleich zu Beginn des Ausdockens das größte Kunstwerk an Bord: die Bemalung mit einem Werk des in Berlin geborenen Pop-Art Künstlers Peter Max.

Aber nicht nur große Kunst zeichnet das neueste Schiff der Reederei Norwegian Cruise Line aus, sondern viele weitere Besonderheiten erwarten die zukünftigen Passagiere. So wird es an Bord eine echte "Icebar" geben. Als Hommage an ihren ganzjährigen Heimathafen New York City wird sie mit Eisskulpturen der Brooklyn Bridge, der Freiheitsstatue und des Chrysler Buildings dekoriert sein. In der auf Deck 8 gelegenen Bar mit Theke und Sitzgelegenheiten aus Eis und einer Raumtemperatur von minus 8° Celsius finden bis zu 25 Gäste Platz. Mit Kapuzen-Umhängen und Handschuhen ausgestattet, können sie dann eisgekühlte Cocktails genießen, die in speziell hergestellten Gläsern aus Eis serviert werden. Im luxuriösen Spa-Bereich geht es wärmer zu. Etwa in der ersten Salzgrotte auf See. Spa-Besucher können hier eine wohltuende Salztheraphie in Anspruch nehmen.
Welche Highlights die Norwegian Breakaway noch zu bieten hat lesen Sie unter: www.breakaway.ncl.de


Bevor die Gäste all den Luxus und die außergewöhnliche Innenausstattung der Norwegian Breakaway genießen können, bleiben noch 57 Tage. Dann wird das Schiff an die Reederei abgeliefert. „Wir können es kaum erwarten“, so Kevin Sheehan, President und Chief Executive Officer bei Norwegian Cruise Line.

Ausdocken verpasst? Kein Problem, schauen Sie sich hier das Video vom Audocken an: 


Kommentare:

Germanicus84 hat gesagt…

Schönes Video. Da wäre ich doch gern dabei gewesen! Ich muss auch 'mal wieder vorbeischauen. Das letzte Mal liegt schon ein Weilchen zurück.

Anonym hat gesagt…

Die Schiffe mögen ja technisch und qualitativ toll sein, werden aber viel zu weit im Binnenland gebaut. Die Ems und das vorgelagerte Wattenmeer werden dadurch leider sehr stark geschädigt.

travelbook84 hat gesagt…

Das ist richtig. Eine Werft direkt an der Küste würde aus ökologischer Sicht mehr Sinn machen.

Trotzdem sollte man bedenken, dass der Standort historisch gewachsen ist und eine ganze Region und sehr viele Arbeitsplätze auf diese Werft angewiesen sind.