Mittwoch, 5. Juli 2017

Werkfeuerwehr erreicht Meilenstein

Schritt für Schritt werden die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr der MEYER WERFT effizienter. Bis zum Ende des Jahres stehen ihnen sechs neue Feuerwehrfahrzeuge zur Verfügung. 
Die erste Neuanschaffung ist eine Hubrettungsbühne (HRB 51), die eine Rettungshöhe von 51 Metern, eine Motorleistung von 450 PS und eine Pumpenleistung von 5.000 Liter pro Minute hat. „Mit dieser Hubrettungsbühne steht nun ein Fahrzeug zur Menschenrettung und zum abwehrenden Brandschutz zur Verfügung, das innerhalb kürzester Zeit für schwierige Szenarien einsatzbereit ist“, erklärt Martin Eggengoor, Abteilungsleiter Safety & Security Management. 

Dieses Video zeigt eine Übung der Hubrettungsbühne.

„Mit den weiteren neuen Feuerwehrfahrzeugen, zu denen auch ein Rettungsboot gehört, erreichen wir einen modernen Stand der Feuerwehrtechnik.“


Feuerwehrfrau Melissa Funke über die Arbeit in einer männergeprägten Welt


In den Teams der Werkfeuerwehr finden sich vermehrt auch Frauen wieder. Eine von ihnen ist Melissa Funke. Seit einem Dreivierteljahr ist sie nun bei der Werkfeuerwehr aktiv. Bereits mit 10 Jahren hat sie sich bei der örtlichen Jugendfeuerwehr engagiert und ist mit 16 Jahren in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Völlenerfehn gewechselt. „Ich finde die Gemeinschaft und gute Kameradschaft untereinander toll. Die Aufgabe erfüllt mich mit einem guten Gefühl, etwas Sinnvolles in meiner Freizeit zu machen“, beschreibt Melissa Funke ihr Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Arbeit bei der Werkfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr unterscheidet sich. „Neben den Unterschieden bei Fahrzeugen und Gerätschaften sind Brände im Stahlbau/Schiffbau aufgrund von enormer Hitze und verschiedensten verbauten Materialien sehr komplex. Hier ist ein besonderes taktisches Vorgehen gefragt, das in den wöchentlichen Übungsdiensten erlernt wird. Neben dem Brandschutz unterstützen wir unsere Sanitäter bzw. den Rettungsdienst, heben unter Umständen schwere Lasten und helfen bei Verkehrsunfällen im Umfeld der Werft. Wichtig für beide Feuerwehren: Jeder Handgriff muss sitzen und jeder muss wissen, was seine Aufgabe im Ernstfall ist. Dafür sind Übungen unerlässlich“, erklärt Melissa.

Auf die Frage, wie sie sich in der eher männerdominierten Welt zurechtfindet, entgegnet Melissa: „Auch wenn der Umgangston mal rauer ist und man sicherlich nicht zimperlich sein darf, ist es kein Problem, sich in dieser vielleicht eher männergeprägten Welt zurechtzufinden. Dennoch könnten wir sicher noch weibliche Unterstützung gebrauchen.“

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