Donnerstag, 9. April 2020

Die Gesundheit ist das höchste Gut - Arbeitsalltag trotz Virus meistern


Am 28. Januar 2020 feierte die MEYER WERFT ihren 225. Geburtstag. Auch nach 225 Jahren Erfahrungen am Markt mit Höhen und Tiefen in der Schiffbaubranche bedeutet eine Situation wie die Corona-Pandemie eine absolute Ausnahmesituation für die MEYER WERFT. 

Die Gesundheit aller Mitarbeiter steht an höchster Stelle. Das war von Anfang an das oberste Gebot. Gleichzeitig hat die MEYER WERFT Verantwortung für 3625 Arbeitsplätze, darüber hinaus für 1200 Arbeitsplätze in weiteren Unternehmen der MEYER Gruppe am Standort Papenburg und direkt oder indirekt Verantwortung für rund 7000 Beschäftige in den Landkreisen Emsland und Leer, sowie für mehr als 14.400 Arbeitsplätze bei Lieferanten fast ausschließlich in Deutschland und der EU.

Es wird eine Zeit nach der Pandemie geben. Um die schon jetzt absehbaren massiven wirtschaftlichen Folgen erträglich zu halten, halten wir die Produktion so lange wie möglich aufrecht. Dies tun wir, solange wir mit unseren Maßnahmen den gesundheitlichen Schutz der Mitarbeiter bei laufendem Betrieb gewährleisten können. Die wirtschaftlichen Ziele sind dabei die Sicherung der Werft, das Verhindern eines Personalabbaus und die Verantwortung für unsere Lieferanten.

Das Management und viele Verantwortliche arbeiten seit Februar Tag für Tag an unterschiedlichen Maßnahmen, um die Situation auf der Werft an die dynamische Situation anzupassen – ein Ausschnitt:

  • Seit Februar müssen alle Personen vor Betreten des Werftgeländes einen Fragebogen ausfüllen, um auszuschließen, dass jemand aus einem Risikogebiet die Werft betritt
  • Für Lieferanten und Mitarbeiter werden Corona-Hotlines und Corona-Helpdesks eingerichtet
  • Um die Anzahl der Menschen auf dem Werftgelände zu verringern, wird ein Schichtsystem in der Produktion eingeführt
  • Um Menschansammlungen zu verhindern, werden Kantinen und Aufenthaltsräume geschlossen; Anfangszeiten werden entzerrt, um Abstandsregelungen auch an den Toren zur Werft zu gewährleisten
  • Um mögliche Kontakte noch weiter zu reduzieren, wird die Werft in Zonen eingeteilt. Personen auf dem Werftgelände bleiben in ihrer Schicht und in ihrer zugeordneten Zone.
  • Das Werkschutzpersonal wird um 200% erhöht, sodass eine Kontrolle der Maßnahmen sichergestellt werden kann
  • Fast 20% aller Mitarbeiter der MEYER Gruppe am Standort Papenburg befinden sich im Homeoffice

Die Kommunikation all dieser Maßnahmen erfolgt transparent und kontinuierlich über verschiedene Kanäle. In einem Video stellt Tim Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT, die umfangreichen Präventionsmaßnahmen der Werft gegen das Corona-Virus im Zeitverlauf vor:




Die Gesundheit ist das wichtigste Gut, das es zu erhalten gilt. Täglich wird entschieden, welche zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Mitarbeiter auf dem Werftgelände bestmöglich zu schützen.

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